Hanföl für Hunde – Fakten über CBD Öl

Hanföl für HundeCBD Öl besitzt viele positive und gesundheitsfördernde Eigenschaften, die nicht nur uns Menschen zu Gute kommen, auch Hunde können von diesem Öl profitieren. CBD Öl, auch bekannt als Hanföl oder Cannabisöl enthält dabei keine berauschenden Wirkstoffe, enthalten ist aber Cannabidiol (CBD), dass eben auch in der Canabispflanze enthalten ist.

Hanföl wird aus dem Samen der Hanfpflanze gepresst. Dabei dürfen für Hanföl nur Pflanzen verwendet werden, die unter 0,3 Prozent THC enthalten. So ist die Nutzung absolut unbedenklich. Hanföl enthält mehr als 80 Prozent einfache und mehrfache ungesättigte Fettsäuren, ideal ist auch das gute Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren (ca. 4:1). Enthalten ist ebenfalls die gesunde Linolsäure.

Der Geschmack von Hanföl ist leicht nussig, es ist ein ideales Öl für die Gesundheit des Hundes und wird daher nicht nur beim Barfen gerne eingesetzt. Es ist allerdings ein Öl aus einer pflanzlichen Quelle, während Lachsöl aus einer tierischen Quelle gewonnen wird.

10 wichtige Fakten über CBD Öl für Hunde

Auch in der Tiermedizin wird Hanföl heute äußerst erfolgreich eingesetzt. Ein australischer Tierarzt berichtete über folgende interessante Fälle:

  • Ein älterer Staffordshire Terrier hatte einen 6cm Brusttumor und Metastasen, die nach 3 Monaten verschwanden und nicht zurückkamen.
  • Ein Jack Russell Terrier hatte ein schweres Herzgeräusch und eine schmerzhafte Arthritis und nach einem Monat konnte er wieder lange Spaziergänge machen und es ging ihm viel besser.

Dieser Tierarzt, Edward Bassingthwaighte, setzt CBD-Öl als wichtigen Teil seiner ganzheitlichen Tierarztpraxis ein. Vor allem die verbesserten Herzgeräusche seien sonst kaum zu erklären.

Hanföl als Nahrungsergänzung für Hunde

CBD Öl für Hunde genau dosieren.Wie auch Lachsöl kann auch Hanföl als Nahrungsergänzung für Hunde verwendet werden.

CBD-Öl bzw. Öl aus Cannabis und Hanf stehen schon länger im Mittelpunkt des Interesses der Forschung. Dabei steht vor allem der gesundheitliche Nutzen für Menschen im Fokus, aber auch Hunde können von den gesundheitsfördernden (und sogar lebensrettenden) Vorteilen dieses Hanföls profitieren. Da aber immer noch viele Halbwahrheiten über Hanföl verbreitet werden, zehn interessante Fakten über Cannabis und CBD-Öl.

10 Fakten über Cannabis und CBD-Öl für Hunde

1. CBD ist nicht psychoaktiv

CBD (Cannabidiol) ist eine Verbindung, die in Cannabis und Hanf enthalten ist.  THC (Tetrahydrocannabinol) kann auch in Cannabis gefunden werden und es ist diese Verbindung, die Marihuana seine psychoaktiven Eigenschaften verleiht. Die meisten CBDÖle werden aber aus Hanfpflanzen gewonnen, die einen sehr geringen THC Gehalt haben. Und so bekommt man ein Hanföl mit den Vorteilen von CBD ohne die berauschende Wirkung von THC. Der Hund kann von CBD Öl also nicht high werden.

2. CBD-Öl reduziert Angstzustände

Leidet dein Hund unter Trennungsangst oder hat Angst vor großen Krach z.B. Silvesterknaller? CBD wurde ausgiebig auf seine Wirkung auf Stress und Angst untersucht. Auch bei Menschen hilft CBD-Öl gegen einige Ängste und auch Angststörungen und ebenso hilft es eben auch Hunden.

3. CBD kann Krebs bekämpfen

Cannabis kommt in der modernen Krebstherapie immer mehr eine interessante Rolle zu. Dies wird sogar von einigen Schulmedizinern inzwischen anerkannt. So gab es bereits einige aktuelle Studien, die sich mit der Wirkung von Cannabidiol (CBD) bei Krebs beschäftigt haben und die doch zeigen, dass es sich lohnen kann, die interessanten Ansätze weiterzuverfolgen. Allerdings sollte man CBD Öl nicht als Wundermittel gegen krebs verstehen, auch wenn dem Öl bei einigen Krebsarten eine Anti-Tumor-Eigenschaft nachgesagt wird, die dafür sorgt, dass der Wachstum der Tumorzellen verhindert wird. Interessant sind auch die Ansätze beim Einsatz in der Strahlentherapie. Laut Studie kann CBD helfen die Krebszellen zu schwächen und sie damit anfälliger für die Strahlentherapie zu machen.

Hanföl ist kein Wundermittel, aber CBD ist wohl in der Lage, die Wirksamkeit einer konventionellen Krebsbehandlung zu verbessern.

4. CBD kann bei Anfällen und Epilepsie helfen

Etwa fünf Prozent aller Hunde leiden, wenn auch nur zeitweise, unter Anfällen. Häufig kommen dann Medikamente wie wie Phenobarbital und Kaliumbromid zum Einsatz. Diese helfen tatsächlich gegen die Anfälle, sie können aber die Leber und andere Organe beim Hund schädigen. Und nicht jeder Hund spricht auf solche Medikamente an. In einigen Fällen wurde auch CBD sehr wirkungsvoll eingesetzt. Gerade bei medikamentenresistenter Epilepsie sprachen sieben von acht Patienten auf CBD Öl an und es zeigte sich nach vier bis fünf Monaten eine Verbesserung des Zustandes.

5. CBD lindert Schmerzen

Die Cannabinoide in CBD wirken so gut gegen Schmerzen, dass Wissenschaftler sie als eine neue Klasse von Medikamenten zur Behandlung chronischer Schmerzen betrachten. Studien zeigen, dass CBD sehr effektiv ist:

  • Abnehmende Schmerzen (einschließlich Neuropathie und Nervenschmerzen)
  • Verringerung der Auswirkungen von Entzündungen auf den oxidativen Stress (der zu
  • Degeneration und vorzeitiger Alterung führt)
  • Abnehmende Entzündung bei akuter Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)
  • Verringerung der Entzündung
  • Verringerung der Darmentzündung (verbunden mit Reizdarmerkrankungen)

 

6. CBD kann bei entzündlichen Darmerkrankungen helfen

Tierversuche zeigen, dass CBD die normale Darmmotilität (Darmbewegungsfähigkeit) bei entzündlichen Darmerkrankungen wiederherstellen kann. CBD hat auch antibiotische Eigenschaften, einschließlich Staphylococcus Aureus (Bakterium, MRSA, Multiresistente-Erreger). Diese Art von Bakterien kann nur schwer mit Penicillin und Antibiotika bekämpft werden.

7. CBD reduziert chronische Entzündungen und Autoimmunerkrankungen

Es hat sich gezeigt, dass CBD die Produktion und Freisetzung von entzündlichen Zytokinen (Proteinen), die Allergien, Überempfindlichkeiten und Autoimmunität verursachen können, verringern kann. Es kann auch etwas unterdrücken, das als Th17-Dominanz bezeichnet wird, was eine der Hauptursachen für Autoimmunerkrankungen ist. CBD hemmt auch die Produktion von entzündlichen Makrophagen (große,bewegliche einkernige Zellen, auch Fresszellen genannt) und vermindert so chronische Entzündungen.

CBD ist auch ein starkes Antioxidans, das nachweislich stärker ist als die Vitamine C und E wirken kann.

 

8. CBD kann das Nervensystem schützen und bei neurodegenerativen Erkrankungen helfen

Für Hunde, die an degenerativer Myelopathie (Schädigung des Rückenmarks) und anderen Wirbelsäulen- und Nervenproblemen leiden, ist CBD sehr vielversprechend. Es hat sich gezeigt, dass es Patienten mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS, Muskelschwund), Alzheimer und Parkinson hilft, indem es die Gehirnzellen vor Toxizität (Giftigkeit) schützt. Auch bei älteren Hunden hat sich gezeigt, dass CBD das Gehirn vor dem Zelltod durch freie Radikale und Toxine schützen kann.

9. Hanföl steigert Appetit und hilft bei Übelkeit

Hanföl kann auch helfen, wenn der Hund ein eher schlechter Esser ist. Denn die Gabe von CBD kann den Appetit steigern. Es soll auch gegen Erbrechen und Übelkeit helfen. Allerdings ist es sinnvoll, erst einmal der Ursache dafür auf den Grund zu gehen, warum der Hund schlecht frisst.

10. CBD fördert die kardiovaskuläre (Herz-Kreislauf-System) Gesundheit

Wie der Tierarzt Dr. Bassingthwaighte entdeckte, hat CBD wohl auch Auswirkungen auf  die Herzgesundheit. Studien zeigen, dass es die Schäden durch beschädigte Blutgefäße und unregelmäßige Herzfrequenzen reduzieren kann, und so die Blutgefäße vor Schäden schützt und die Arterien erweitert. Die Herzfrequenz und den Blutdruck im Zusammenhang mit Stress und Angst reduziert.

Hanföl für Hunde ist legal und sicher

Es gibt viele Studien, die den gesundheitlichen Nutzen von Hanföl belegen. Zu den guten Nachrichten gehört auch, dass CBD Öl selbst in hohen Dosen und über einen längeren Zeitraum hinweg gegeben werden kann, da keine Nebenwirkungen auftreten. Dennoch handelt es sich eben um ein Öl und hat entsprechend Kalorien, dass sollte man beachten, insbesondere, wenn der Hund vielleicht mit Übergewicht zu kämpfen hat.

Dennoch hat die regelmäßige Gabe von Hanföl viele Vorteile, neben den schon angesprochenen hat es auch noch anderen Nutzen. Bekommt der Hund aus gesundheitlichen Gründen andere Medikamente, die die Leber schädigen können, kann CBD Öl helfen, die Aktivitäten der Leberenzyme zu verringern und so die Leber schützen. Allerdings sollte man dann Hanföl dem Hund nicht einfach so geben, sondern das mit seinem Tierarzt absprechen.

Das meiste CBD-Öl für Hunde und andere Haustiere wird aus Hanföl gewonnen, so dass es keine oder nur sehr geringe Spuren von THC enthält. Aus diesem Grund wurde die Verwendung von CBD auf Hanfbasis für menschliche und tierische Produkte genehmigt.

Fazit: Hanföl für Hunde – kein Wundermittel, aber viele gute Eigenschaften

Hanföl kann deinem Hund viel Mehrwert bieten und ihm gesundheitlich einige Vorteile bringen.  Es ist kein Wundermittel. Es kann in der Krebstherapie vor allem begleitend eingesetzt werden. Bekommt der Hund regelmäßig Medikamente, befindet er sich wegen einer Krankheit in ärztlicher Behandlung, sollte man die Gabe des Hanföls mit dem behandelndem Tierarzt durchsprechen.

Ein gutes Hanföl für den Hund kaufen

Nicht alle CBD-Öle sind gleich. Ein hochwertiges Hanföl kann man an folgenden Punkten erkennen:

  • Gut wäre es, ein Bio Hanföl zu nehmen, dass dann eher von Pestizieden, Fungiziden oder gar Lösungsmitteln frei ist.
  • Nicht jedes teure Hanföl ist automatisch gut, aber ein Billiges ist es selten, denn Qualität und Reinheit hat, auch bei CBD Ölen, seinen Preis.
  • Das CBD-Öl sollte frei von Zusatzstoffen sein.
  • Der CBD Gehalt sollte hoch sein.
  • Gut wäre, wenn eine Analyse des Öls vorliegt (mit Zertifikat)

Es gibt inzwischen auch Hundefutter mit CBD als Zusatz, man kann auch Leckereien kaufen, in dem Hanföl enthalten ist und natürlich kann man selber kochen und backen und dabei CBD bzw. Hanföl verwenden. Besonders gut und tropfengenau dosiert man dieses Öl aber, wenn man es direkt gibt. So hat man volle Kontrolle über die Dosis.